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Hunnenforschungen

Friedrich Hirth

 

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Friedrich Hirth published several papers regarding the history of Huns. He was one of those prominent scholars, who proved the identity of xiongnu in Chinese sources and Huns in Late Antiquity. In this article he presented some evidence from written sources, and compared Asian Hunnic names, which were recorded in Chinese sources with European ones, which were preserved by the Hungarian historical tradition, namely in the Thuróczy Chronicle. He found lots of similarities as we can see in this work. He also pointed out that the original meaning of Chinese xiongnu form was Hung-nu in ancient times. This paper was published in Keleti Szemle [Oriental Review], Budapest in 1901.

 

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die hunnenBei einer früheren Gelegenheit wurde in diesen Blättern über meinen Versuch, ein in der Chronica Hungarorum des Johannes von Thurócz mitgetheiltes, bisher als apokryphisch angesehenes Verzeicbniss der Vorfahren Attila's auf die in den chinesischen Aufzeichnungen des Alterthums erhaltenen Regentennamen des centralasiatischen Hiung-nu-Volkes zurückzuführen, Bericht erstattet. Es handelte sich damals um einen vor den vereinigten Abtheilungen für «Centralasien» und «China und Japan» des XI. internationalen Orientalisten-Kongresses in Rom gehaltenen Vortrag, worin nur die hauptsächlichsten Argumente meiner Untersuchung mitgetheilt wurden. Seitdem ist die eigentliche Arbeit mit dem sinologischen Beweismaterial erschienen.

Wer mit der Transscriptions-Methode vertraut ist, nach der die Chinesen des Alterthums fremde Laute in den damaligen Silbenschatz ihrer Sprache zu zwangen versuchten, wird nicht umhin können, von der linguistischen Übereinstimmung gewisser Namen in den beiderseitigen Aufzeichnungen frappirt zu sein. Hätten wir keinerlei andere Gründe, das Herrschergeschlecht, das unter Attila seine höchste Macht entfaltete, mit den Regenten des Hiung-nu-Volkes in Zusammenhang zu bringen, so würde diese Thatsache allein genügen, uns mindestens als Spur zu dienen. Die Gleichungen Bagtur (Mau-tun) - Beztur; Mingi (Lau-schang) = Mike; Isgi (I-tschi-schö) = Iske (durch Alliteration zum vorhergehenden:  Miske); Hu-lu-ku = Kulche; und Hü-lü-kuan-kü = Levente, wobei jeder Name genau der Generation entspricht, der er nach der vorzüglichen Überlieferung der chinesischen Historiker angehört, leuchten selbst durch die magyarisirten Verunstaltungen, denen der türkische Urlaut durch die Chronisten oder ihre unbekannten Quellen ausgesetzt wurde, so deutlich hindurch, dass für mein persönliches Gefühl jeder Zufall ausgeschlossen ist. Aber es sind ja noch ganz andere Gründe vorhanden, die uns dazu zwingen, die Identität der beiden Völker, der Hannen (Hunno-i) und der Hiung-nu (im Dialekt von Canton, der in der Regel dem Altchinesischen am nächsten steht: Hung-no), und damit die grosse Wahrscheinlichkeit der Identität ihres Herrschergeschlechtes vorauszusetzen.

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